Lage und Anbindung
Die S-Bahn bringt Sie direkt auf die Nord-Süd-Stammstrecke: Mit der S1 (Bahnhof Waidmannslust) sind Sie ohne Umstieg in der Berliner Innenstadt; werktags ergänzt die S26 einzelne Direktfahrten auf der gleichen Achse. Über die B96 und die A111 (Anschluss Waidmannsluster Damm) erreichen Sie die City ebenso schnell wie den Berliner Ring. Buslinien wie 120, 122 und 222 verknüpfen den Ortsteil mit Alt-Tegel, Paracelsus-Bad, Märkischem Viertel, Lübars und weiteren Zielen. So bleibt Pendeln planbar – und der Ausflug ins Grüne ist nie weit.
Infrastruktur
Rund um den S-Bahnhof, am Waidmannsluster Damm und Zabel-Krüger-Damm liegt alles, was den Alltag leicht macht: das Einkaufszentrum Nordmeile mit breiter Nahversorgung, dazu Discounter, Baumarkt, Sportstudios, Apotheken und Fachärzt:innen. Für die Jüngsten gibt es zahlreiche Kitas; Grund- und weiterführende Schulen liegen im Ortsteil oder in direkter Nachbarschaft. Das traditionsreiche Restaurant „Schollenkrug“ hat 2024 neu eröffnet und bringt Kiezgeschichte kulinarisch zurück. Für Senior:innen bietet der Bezirk vielfältige Freizeit- und Beratungsangebote – von Begegnungsstätten bis zu Beratungs- und Pflegediensten.
Ein besonderer Pluspunkt ist die benachbarte Cité Foch an der Grenze von Waidmannslust und Wittenau: Das frühere französische Wohnquartier besteht aus 80 Gebäuden mit 785 Wohnungen – viele davon großzügig geschnittene, komfortable Grundrisse zwischen ca. 50 und 210 m², oft mit viel Grün zwischen den Häusern. Heute wird das Quartier schrittweise erneuert und nachverdichtet; die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben schafft zusätzlichen, familienfreundlichen Wohnraum und verbessert die Anbindung im Kiez
Freizeit, Natur & Kultur – für alle Zielgruppen
Wer raus will, hat Auswahl: Joggen oder Spazieren im Steinbergpark, Radeln am Tegeler Fließ, Tennis, Reiten in den Nachbarorten oder eine schnelle Runde zum Tegeler See. Familien erreichen das Strandbad Lübars am Ziegeleisee in wenigen Minuten, ebenso die „Alte Fasanerie“ in Lübars mit Tieren, Gartenkursen und Hofcafé. Kultur- und Lesefans nutzen die Angebote des Bezirks von Bibliotheken bis zu kleinen Bühnen – vieles liegt nur eine S- oder Busstation entfernt.
Kleine (nicht ganz so) geheime Orte
Der Wasserfall im Steinbergpark – ein liebevoll angelegtes Landschaftskleinod mit mehr als 200 Findlingen, ideal für eine stille Viertelstunde zwischendurch.
Die Bohlenwege am Tegeler Fließ – morgens fast leer, mit etwas Glück sehen Sie von Frühjahr bis Herbst die Wasserbüffel auf den Weiden zwischen Mühlenfeld- und Forststraße.
Die „Alte Fasanerie“ in Lübars – ehemals Jugendfarm, heute ein Hof mit Kursen, Tieren, Hofladen und Begegnungscafé für Jung und Alt.
Ein Stück Kiezgeschichte im „Schollenkrug“ – Berliner Landhaus-Atmosphäre am Waidmannsluster Damm, neu belebt.
In der Cité Foch lohnt der Blick auf blaue französische Straßenschilder und Namen wie Rue Montesquieu – kleine Alltagsmomente mit Paris-Gefühl am Steinbergpark.
Kultur & Geschichte
Waidmannslust entstand 1875 als Villenkolonie und erhielt 1884 einen eigenen Bahnhof an der Nordbahn. Das neugotische Wahrzeichen, die Königin-Luise-Kirche, wurde 1913 geweiht und prägt bis heute die Silhouette. 1920 kam der Ortsteil mit der Bildung von Groß-Berlin zu Reinickendorf – die Kiezgeschichte lässt sich auf kurzen Rundgängen rund um Bondickstraße und Hochjagdstraße bestens erleben.
Reinickendorf gehörte nach 1945 zum französischen Sektor; in diesem Kontext wurde die benachbarte Cité Foch als größtes französisches Wohngebiet West-Berlins errichtet – benannt nach Marschall Ferdinand Foch. Der französische Abschnitt Berlins umfasste vor allem Reinickendorf und Wedding; viele Spuren dieser Zeit sind bis heute im Stadtbild sichtbar.
Wirtschaft
Der lokale Einzelhandel konzentriert sich an der Nordmeile und entlang der Hauptachsen, dazu kommen Handwerksbetriebe, medizinische Dienstleistungen und Büros. Im größeren Maßstab profitiert Waidmannslust von der wirtschaftlichen Stärke Reinickendorfs und der Nähe zu Tegel, dem Märkischem Viertel und Wittenau – kurze Wege für Mitarbeitende, Kund:innen und Lieferverkehr.
Lebensqualität
Viel Grün, ruhige Wohnstraßen, gute Schulen und schnelle Wege – das ist der Alltag in Waidmannslust. Die Mischung aus Villencharakter und urbanen Angeboten, dazu Parks, Fließtal und der Tegeler Forst um die Ecke, sorgt für ein komfortables Tempo im Leben. Wer will, ist in 30 Minuten in Berlin-Mitte; wer bleibt, genießt Waldluft, Nachbarschaft und Platz.
Für wen passt Waidmannslust besonders?
Junge Familien schätzen sichere Wege, Kitas, Grund- und weiterführende Schulen in kurzer Distanz sowie Parks zum Draußensein.
Senior:innen profitieren von flachen Wegen, guter Nahversorgung, ärztlicher Betreuung und Begegnungsangeboten im Bezirk.
Freizeitaktive finden Lauf- und Radstrecken, Tennis- und Reitmöglichkeiten sowie schnelle Anbindungen an Tegeler See und Golfplatz Stolper Heide.
Kulturbegeisterte haben mit Kirche, Bibliotheken und kleinen Bühnen eine feine, wohnortnahe Auswahl.
Kurz & knapp – die Highlights
- Bevorzugte Wohnlage mit Villenflair und viel Grün
- S-Bahn S1 ab „S Waidmannslust“, werktags ergänzt durch S26
- Direkte Autoanbindung über B96 und A111
- Einkaufszentrum Nordmeile plus vielfältige Nahversorgung
- Steinbergpark mit Wasserfall, Tegeler Fließ mit Wasserbüffeln
- Strandbad Lübars und „Alte Fasanerie“ schnell erreichbar
- Königin-Luise-Kirche als Wahrzeichen und Ort für Kultur
Rund 11.400 Einwohner:innen (2024), gewachsene, stabile Wohnlage - Cité Foch: komfortable, großzügige Wohnungen und französische Kiez-Spuren am Park
Fazit
Waidmannslust begeistert Menschen, die hochwertiges Wohnen, Natur vor der Tür und eine verlässliche Anbindung schätzen. Hier wohnen Sie ruhig, kommen schnell in die Stadt und haben für Familie, Freizeit und Kultur eine erstaunliche Vielfalt im direkten Umfeld. Mit der Cité Foch kommt ein besonderes Kapitel Berliner Geschichte dazu – und eine Wohnadresse mit großzügigen Grundrissen und viel Grün.